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Einige aus der Würzburger Leichtathletikszene haben wieder
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sein So, lange nichts von uns gehört, jetzt wird’s mal wieder Zeit für einen ordentlichen Bericht. Schließlich neigt sich unsere Saison ja schon wieder dem Ende entgegen, während die Stars der europäischen Leichtathletikszene in Barcelona gerade um die Medaillen wetteifern. Jungs und Mädels, wir hoffen ihr wart – ausnahmsweise mal – fleißig vor der Glotze gesessen und habt euch ein paar Tricks von den Großen abgeschaut, wie man richtig schnell läuft, hoch springt und weit! wirft! Dann beginnen wir mal am Anfang. Saisonstart war wie jedes Jahr im März das Hallensportfest in Rimpar. Mit einem kleinen aber feinen Grüppchen waren auch wir wieder am Start, auch wenn die drei Jungs eher aussahen, als ob sie zu einem Fußballturnier anträten. Unser „Leibchen“ war an diesem Tag nämlich das Trikot des WFV. Naja, unsere Athleten sind halt sportlich gesehen vielseitig ausgerichtet! Nachdem der Proviant aufgegessen war, schließlich braucht man ja ordentlich Kraft, starteten die drei bei ihrer ersten Disziplin, dem 35 m Lauf. Diesen meisterten sie bravurös, war es doch für Daniel und Nico der erste Wettkampf. Da muss man sich erstmal an Starter, Startklappe, Startblock und Co. Gewöhnen. Da stand es nach dem Endlauf: 3. Platz mit 5,8 Sek. für Nico, beim Bananenkistenlauf sprang sogar der 2. Platz heraus mit 6,6 Sek.. Robin lief im Vorlauf 6,2 Sek. und auch Daniel erreichte 6,2 Sekunden. Danach stand für Nico und Robin der Hochsprung auf dem Programm. Hier glänzte Robin und sprang mit 1,20m eine neue Bestleistung, was den dritten Platz bedeutete und auch Nico schaffte mit 1,10 m bei seinem ersten Start eine glänzende Leistung. Herzlichen Glückwunsch! Im Wettkampf klappts im Training nicht, was machen wir denn da falsch?! Es stand noch der 35m Bananenkistenlauf auf dem Zeitplan, und trotz kleiner Stolperer, haben sie ihn ordentlich absolviert, Daniel kam mit 6,8 Sek. auf den 4. Platz, Robin schaffte 7,1 Sek. Total k.o. vom Fangen spielen, auf den Matten herum hüpfen, Tribüne hoch- und runter klettern, ... ach ja und Wettkampf, fuhren wir am frühen Nachmittag mit unserem Chauffeur Cordl glücklich und zufrieden wieder nach Hause. Nach den Osterferien sind wir aus der Halle nach draußen auf den Platz und konnten uns so endlich mal wieder wie richtige Leichtathleten fühlen! Der nächste große Event war der Würzburger Residenzlauf. Da dort einige Trainingskinder mit der Schule laufen, waren wir wieder ein eher überschaubares Grüppchen mit Arne, Robin, Antonia und Ronja. Bei herrlichem Wetter trafen wir uns wie immer „am Brunnen vor der Residenz“. Nachdem alle mit Startnummern bestückt, die Laufchips montiert, die Sonnenbrillen positioniert und die Haare gelegt waren, gings dann auch endlich los. Zu absolvieren war eine Runde von 2 km um die Residenz. Die beiden Jungs zogen zügig los, während sich die Mädels eher dachten: „Man sollte nur so schnell joggen, dass man sich noch unterhalten kann!“ Nach kräftigen Anfeuerungsrufen kam schließlich Robin als 34. mit 9:33 min., Arne als 39. mit 9:49, Antonia trotz Husten (Lob fürs Durchbeißen!) als 44. mit 11:26 min. und Ronja als 48. mit 11:36 min. ins Ziel. Ganz ehrlich, Toni und Ronja, wir sind davon ausgegangen, dass ihr händchenhaltend durchs Ziel lauft! Nachdem sich dann jeder sein T-Shirt abgeholt hat, waren die „Strapazen“ schon wieder vergessen. Nur hätten wir gerne nächstes Jahr als Antwort auf unsere nicht ganz ernst gemeinte Frage, ob ihr denn zwischen drin mal gegangen seid, ein klares „nein, natürlich nicht!“ Am 15. Mai stand dann der Unterfränkische Mehrkampf in Hößbach an. Unsere Mädels Antonia, Lisa und eigentlich Ronja (war leider krank) stellten sich der Herausforderung der vier Disziplinen Hochsprung Weitsprung, 75 Meter Lauf und Ballwurf. Naja, sagen wir lieber nur Ball und lassen den Wurf mal weg. Bei eisigen Temperaturen, die Trainerinnen hatten heißen Tee in der Thermoskanne dabei, startete Lisa direkt mit ihrer „Lieblingsdisziplin“, dem Hochsprung. Da sie im Training mit Vorliebe mit zwei Beinen abgesprungen ist, was im Wettkampf aber ungültig ist, hatten auch wir, jetzt können wir's ja zugeben, etwas Bedenken. Aber die Lisa ist da nicht so zimperlich. Nach ein, zwei klaren Anweisungen hat es dann auch gleich geklappt und sie ist wunderbar über knapp einen Meter gesprungen. Super Leistung! Vor allem ist es schön, dass sie nicht sagt, „ich kann das aber nicht, deswegen will ich nicht mitmachen, nölnölnöl..“, sondern sie mit zum Wettkampf fährt und es uns dort beweist, dass sie es eigentlich doch kann. Großes Lob, da können sich manch andere ein Scheibchen abschneiden! Danach ging es weiter zum Weitsprung (2,51m), welcher einfach nicht so recht klappen wollte und dann auch gleich über die 75 m (13,27 Sek..). Abgerundet wurde der Tag mit dem Weitwurf, welcher mit 19,5 m noch ausbaufähig ist. Mit der Mannschaft, also vier Athletinnen aus dem LAZ Kreis Würzburg zusammen gewertet, wurde Lisa achte und im Einzel 27. Antonia kämpfte eifrig in der ein Jahr jüngeren Altersklasse. Auch sie begann mit Hochsprung. Vor lauter – wie war das… nölnöl ich kann das net – hat sie sich ganz wirr machen lassen. Glaub mal an dich Toni, da ist mehr drin als 1,05 m! Der Weitsprung ist in dem Alter ziemlich schwierig – das erste Jahr, in dem man keine Zone springen darf sondern vom Brett abspringen muss, am Ende standen 3,21m auf der Liste – prima! Dann musste Antonia beim Sprint ran - 13,20 Sek. bei sprintunfreundlichen 12 ° C. Das Ding mit dem Ball kam zuletzt - 16,5 m aber wie gesagt: BallWURF ist anders ;-) Mädels, fleißig wart ihr und schön wars, dass ihr mitgemacht habt! Der letzte Wettkampf vor den Sommerferien war am 9. Juli der Mehrkampf in Ochsenfurt. Am gefühlt heißesten Tag des Jahres kämpften die Jungs im Vierkampf, die Mädels im Dreikampf um die zu erntenden Lorbeeren oder Bratwürste oder am besten Eis und Schwimmbad. Während wir, und damit sind nun Athleten und Trainer gleichermaßen gemeint, auf der Bahn schwitzten, konnten wir das „feuchtfröhliche“ Treiben im direkt angrenzenden Schwimmband beobachten. Wie gemein! So, genug gejammert. Ole und Lisa waren bei uns mit von der Partie, nachdem alle anderen Trainingskinder an einem Freitagnachmittag wieder mit sämtlichen anderen Dingen beschäftigt waren. Ole, bei seinem ersten Wettkampf nach zwei Trainingseinheiten, war voller Tatendrang. Beim Weitsprung beeindruckte er sogar einen anderen Trainer mit seinen ordentlichen Satz auf 3,36 m. Die 50 m sind wohl noch etwas ausbaufähig, dafür war aber der Ballwurf mit 30 m, oder beim Einwerfen sogar etwas mehr, exzellent! Und dann kam der Hochsprung. Auf die Frage, ob er schon mal Hochsprung gemacht habe, verneinte er, meinte aber, dass er es schon mal gesehen habe und wüsste, wie es geht. Das nenn' ich mal mutig! Nach drei, vier Übungssprüngen startete der Wettkampf und Ole nahm ohne mit der Wimper zu zucken jede Höhe. Erst bei 1,15 m strauchelte er wie all seine Mitkämpfer auch. Das war wirklich erste Sahne, ganz toll gemacht! Belohnt wurde sein Einsatz mit dem dritten Platz, Gratulation! Lisa hatte diesmal nur eine Dreikampf zu absolvieren. Auch ohne Ronja, Antonia und den Rest der Gruppe hatte sie viel Spaß und wenn ich recht überlege drei Bestleistungen! Im Weitsprung erreichte Lisa 2,86 m, gesprintet ist sie in 12,5 Sek. und im Wurf schaffte sie 21 m. So Leute und jetzt vergleicht die Ergebnisse mit denen von Haßfurt! Ja, da hat sich jemand richtig gesteigert – Training zahlt sich aus, Spitze! Insgesamt haben die Wettkämpfe auch den Trainerinnen wieder viel Spaß gemacht und wir würden uns wirklich enorm freuen, wenn nächstes Jahr bzw. im Herbst wieder einmal ein paar mehr Athleten bei Wettkämpfen mitmachen würden. So, jetzt noch was ganz wichtiges! Unsre Ronja zieht mit ihrer Familie weg. Schluchtz! Wir wünschen dir einen guten Start und schnell neue Freunde! Leichtathletik - Gruppen gibt es überall, also sitz nicht in deinem neuen Zimmer sondern raus mit dir, auf eine neue Tartanbahn! Viel Glück - wir sehn uns... So, das waren die Großen – und nun schaut mal was die Kleinen in diesem Jahr so alles geschafft haben: Wie die Großen waren auch 5 Sportler aus der kleinen Gruppe beim Hallensportfest in Rimpar am Start. Für die kleinen Jungs und Mädchen gabs als einzige Disziplin den 35m Lauf, so konnten sie sich ihre Kräfte ganz für diesen aufheben. Nach dem Aufwärmen unter den Augen der Trainer Anna und David gings dann zum Start. Alle 5 meisterten ihren Lauf super und konnten mit ihren erzielten Leistungen sehr zufrieden sein. Bei den Mädels waren Elisa, Helena und Lea dabei. Elisa wurde dritte in 8,0 Sek., Helena fünfte in 8,1 Sek.. Die ein Jahr ältere Lea wurde in ihrer Altersklasse siebte und brauchte dabei genau 7,0 Sekunden. Bei den Jungs waren Lukas und Yannick dabei. Yannick musste sich mit einem Konkurrenten aus Rimpar den ersten Platz teilen, beide liefen 7,0 Sek.. Lukas belegte mit 6,4 Sek. den fünften Platz. Danach ließen sich alle gemeinsam (samt Trainer) die leckeren Kuchen schmecken und freuten sich, dass beim ersten Wettkampf alles gut geklappt hatte. Als nächster Wettkampf stand auch bei uns der Residenzlauf auf dem Programm. Nachdem wir beim Training neben Weitsprung, Werfen und Sprinten auch das lange Laufen nicht vergessen hatten, konnte man davon ausgehen, dass alle Bambinis die 1000m ohne Probleme meistern würden. Am Start war wieder fast das gleiche Team wie in Rimpar. Nur auf Lea mussten wir diesmal verzichten. Ich hoffe beim nächsten mal ist auch sie wieder mit dabei. Nachdem die Startnummern an den T-Shirts und die Laufchips an den Schuhen befestigt waren, gings zum Aufwärmen in den Hofgarten. Kurz vor dem Start war den Kleinen die Aufregung dann doch etwas anzumerken. Während Yannick und Lukas sich mutig in die erste Reihe stellten, um sofort freie Bahn zu haben, stellten sich Helena und Elisa weiter hinten auf. Nach dem Startschuss liefen alle schnell los und zum Glück gab es keinen Sturz. Vor tollem Publikum erreichte Lukas einen hervorragenden 7. und Yannick einen ebenso guten 16. Platz. Elisa wurde 25. und Helena 39. Dazu muss man noch sagen, dass bei den Bambinis alle ab Jahrgang 2001 und jünger gemeinsam gewertet werden. Im Endeffekt haben alle Kinder eine beachtenswerte Leistung abgeliefert und können beim Sport voller Stolz das neue T-Shirt tragen. Als letzter Wettkampf kurz vor den Sommerferien stand auch bei den Kleinen der Dreikampf in Ochsenfurt auf dem Programm. Bei brütender Hitze von gefühlten 45 Grad im Schatten hieß es nun möglichst schnell 50 Meter zu laufen, weitzuspringen und weit zu werfen. Da Anna arbeiten musste wurde sie von David vertreten. David übernahm die Aufgabe die zwei Mädels Helena und Lea zu betreuen, während Til die Jungs Yannick, Lukas und Adrian coachte. Unser 6-jähriges Küken Helena versuchte nicht ganz erfolglos die bis zu zwei Jahre ältere Konkurrenz zu ärgern. Sie sprang 1,70m weit, lief die 50m in 12,1 Sek. und warf den 80g Ball 5,50m. Damit belegte sie den 15.Platz. Die 9-jährige Lea wurde 13., dabei sprang sie 2,73m weit, lief 9,7 Sek. und warf den Ball auf starke 17,00m. Bei den Jungs waren in der Altersklasse M9 Adrian und Lukas am Start. Adrian lief 8,8sek, sprang eindrucksvoll 3,60m und warf 26,00m. Damit belegte er den 6. Platz. Lukas lief 8,5sek, sprang 3.17m und warf den Ball 18,00m weit. Mit dieser Leistung belegte er den 10.Platz. Yannick startete in der Altersklasse M8 und wurde dort mit 9,6sek, 2,84m im Weitsprung und 23,00m beim Ballwurf guter 4. Alle fünf trotzten der großen Hitze und lieferten einen guten Wettkampf ab. So das wars jetzt von uns. Wir hoffen alle Kinder haben die Wettkämpfe gut überstanden und ihr sind im nächsten Jahr wieder so fleißig dabei. Weiter geht’s schon im Herbst mit dem Drei-/Vierkampf in Höchberg. Bis bald Cordl, Kathi und Anna |
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