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Es geht langsam nauswärts mit der Saison. Dauert ja schon ein Weilchen. Nach den Bayerischen galt es den nächst höheren Level zu erreichen: Die Süddeutschen (Meisterschaften) in Regensburg riefen. Es waren genauso Süddeutsche wie Westdeutsche, wie Ostdeutsche und Mitteldeutsche zugegen, sprich Hessen, Rheinland Pfälzer, Thüringer, Sachsen, Baden-Württemberger und natürlich Bayern. Für die Anzahl der Teilnehmerländer war die Anzahl der Aktiven in manchen Disziplinen etwas dünn, na ja, Urlaubszeit eben. Anna und Elisabeth Riepel hatten ihren Kurzurlaubstrip ab dem 30. geplant. Günstig, so konnten sie noch mal anständig die Spikes fliegen lassen. Anna hat sich wieder mit ihrer ehemaligen Lieblingsdisziplin, den 400 m Hürden angefreundet. Einmal ums Stadion herum und 10 x die Beine heben. Mehr isses ansich nicht. Anna war in den ersten von 3 Zeitläufen gelost worden. Nicht weiter schlimm, nur dass genau während ihres Laufes die einzigen Regentropfen des Tages heruntergefallen sind. Und dass es parallel dazu auch noch nen satten Gegenwind gab versteht sich. Beim 2. Zeitlauf war alles wie weggeblasen und beim 3. Zeitlauf zeigten sich sogar wieder ein paar Sonnenstrahlen. War einfach nur Pech, aber so etwas passiert bei einer Freiluftsportart. Ihren Zeitlauf gewann sie übrigens mit über 6 s Vorsprung in 64,94 s. Insgesamt belegte sie einen hervorragenden 6. Platz. Das mit dem Wetter nahm sie dann doch recht gelassen. Elisabeth hat sich auch ihrer Spezialdisziplin hingegeben. 2 x ums Stadion herum, Fachleute wissens: 800 m. Ungefähr 20 Minuten vor dem Start wurde dem Trainer klar, dass es nur Vorläufe sind und die besten 8 Läuferinnen am nächsten Tag noch mal ran müssen. Peinlich. Dabei wollten wir doch einen freien Tag haben. Schnell noch das andere Taktikprogramm geladen und schon viel der Startschuss. Flott und locker wurden die 2 Runden von ihr in 2:17,24 min bewältigt. Nur die Rennphase zwischen 400 und 600 m fiel ihr etwas schwer. Wie übrigens schon in der ganzen Saison. Die letzten 200 m kann sie dann wieder ordentlich herunter sprinten. Der Nachbrenner zündet. Da muss wohl trotzdem das Training überdacht werden. Die Endlaufquali war aber unter Dach und Fach. Am nächsten Tag musste nun noch mal die Fahrt nach Regensburg angetreten werden. Elisabeth hat im Endlauf versucht, von Beginn an das hohes Tempo von den andern zwei bayerischen Vertreterinnen Sandra Keil und Michaela Schaller mitzugehen. Ist ihr auch bestens gelungen, aber wie bekannt liegt das Problem im Mittelstück. Hier konnte eine nicht bayrisch sprechende Konkurrentin an ihr vorbei ziehen. Auch Elis fulminanter 200 m Endspurt konnte ihr leider nicht mehr den dritten Edelmetallplatz sichern. Schade, Platz 4 (2:18 min) ist auch doch was. Gähn. Das bayerische Triple konnte so leider nicht verwirklicht werden. Fetten Glückwunsch an beide, trotzdem und gerade deswegen! Und nun ab in den Urlaub, ihr habt`s euch verdient. |
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