|
Mal ein Wettkampf in der Nähe. Recht angenehm, wenn man sich nicht zu Beginn der Urlaubszeit auf Bayerns Autobahnen mit den Touris herum schlagen muss. Die kurze Fahrt nach Hösbach zu den Unterfränkischen Meisterschaften war folglich das geringste Problem für die Recken aus der Würzburger Leichtathletik Szene. Die netten Wimpel sind eh schon Anreiz genug. Wie man aber so hört, wird bei einigen Vereinen beim Anreiz mit einer kleinen Gratifikation nachgeholfen. Wers braucht. Einige, die sich ohne wenn und aber im Stadionrund blicken ließen, waren noch deutlich von der vorabendlichen bzw. nächtlichen Abifeier gezeichnet. Um den ganz üblen Startzeiten zu entgehen, wurden alle Disziplinen vor 14 Uhr von uns erfolgreich gemieden. Einzig Melli Gredel war in der Lage die 100 m anzupacken. Im Vorlauf hatte sie noch glänzend mit 13,11 s die beste Zeit des Feldes hingelegt, im Endlauf gings dann leider nicht mehr so gut. Mit 13,26 s sprang nur Platz 4 heraus, obwohl die drei besser platzierten Damen auch nicht Mellis Vorlaufzeit unterbieten konnten. So geht’s halt mal. Mit dem Weitsprung wars bei ihr auch wie immer. Super Sprünge, nur ewig viel vor dem Brett abgesprungen. Da können eben nur 4,86 m gemessen werden. Die reichten immerhin für Platz 2. Der 5er wird langsam rostig, wenn Melli ihn nicht langsam übertrifft. Die Stunde der Helden naht. Nachdem wie gesagt die 100 wegen der unchristlich frühen Startzeit gecancelt wurden, wird sich eben später übergeben. Nachmittags zwischen vier und fünf Uhr wurden die Derangierten auf die Viertelmeile geschickt. Ehrlich, kein Vergnügen. Tilman Göbel war der fitteste vom Team, aber trotzdem liefs nicht so rund. In der Vorwoche noch knapp an der Bayernquali gescheitert, sollte es diesmal klappen. Sport funktioniert nicht immer wie ein programmierbarer Computer und manchmal klappts trotz vertiefter Trainingsplanung nicht wie gewünscht. So belegte Til mit 56,11 s den 6.Platz. Dann eben beim nächsten Mal, sofern er noch Lust hat. David Löhner war voll mit seiner Urlaubsplanung beschäftigt und konnte seine Augen hinter einer Sonnenbrille verstecken. Aber laufen? Och nö. Unsere Mädels waren gleich im Anschluss mit ihrem 400er an der Reihe. Jede durfte ihre eigene Stadionrunde laufen. Alexandra Lenzen, Anna Riepel und Elisabeth Riepel waren mit drei weiteren Mitläuferinnen zusammen in einen Lauf gesteckt worden, wobei Eli als Schnellste die schlechteste Außenbahn bekommen hat. Damit war sie ganz und gar nicht zufrieden. Ok, die 400 sind auf jeder Bahn gleich lang, aber was Gescheites war die Laufeinteilung mitnichten. 5 Uhr Alex hat alle Mühe das Feld vor sich herzuscheuchen, was mit 4 Damen recht gut gelungen ist, vor allem wenn man bedenkt, dass sie dazu nur 64,15 s Zeit hatte. 4 Uhr Anna lieferte sich einen tollen Zweikampf mit 12 Uhr Eli und hatte am Ende das Näschen knapp mit 59,69 s zu 59,88 s vorne. Jetzt hat sie einen Wimpel mehr für ihr Bonanzarad. Ruckizucki war der Tag auch schon wieder vorbei. Doch recht entspannend, so ne Meisterschaft. Bis sich noch ein LAZ Funktionär zu Wort meldete und sich für den zweiten Wettkampftag eine Frauenstaffel wünschte. Also ließen sich Anna und Alex breit klopfen und liefen mit zwei weiteren LAZ Athletinnen ne rasante 4 x 100 m Staffel. Der Sieg in 50,51 s brachte weitere Wimpel ein. Mit ein bisschen guten Willen geht Einiges. So, jetzt machen wir uns mal locker und nehmen uns alle nicht so ernst, dann klappts auch mit der Konkurrenz. |
|
|
Webdesign © 2006 by digitalwire |
|