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Domspitzmilchgala mit WM und U 23 EM Qualifikation in Regensburg
am 09.06.2007 mit Doppelklick Bilder vergrößern - Javascript muss angeschaltet sein - bitte warten, bis alle Bilder der Seiten geladen sind. Das kleine und sehr feine Sportfest in der Oberpfalz zählt als der sportlich hochwertigste Wettkampf in ganz Bayern. Kein Wunder. Hier sind nicht nur die deutschen Spitzenathleten zu Gange, es schauen immer mehr Aktive aus Italien, Österreich, Tschechien und neuerdings sogar aus Kamerun vorbei. Bestens organisiert, kompetente Kampfrichter, leistungsstarke Startfelder, schmuckes Stadion und nicht zu vergessen die wirklich erstklassigen Stadionsprecher. Konstantin Möckel, wohl ein Lehrer in Thüringen, kommentiert mit jeder Menge Fachkenntnis das gesamte Sportgeschehen und lässt sich auch kleine Seitenhiebe nicht nehmen. Der ehemalige Spitzenweitspringer Konstantin Krause steht ihm mit seiner Detailkenntnis in nichts nach. Der weiß eben auch, wann ein Moderator was zu sagen hat und wann nicht. Die beiden wurden zudem noch von den zwei bewährten BLV Sprechern Flo Weber und Mike Krispin unterstützt. Die gut zweitausend Zuschauer wurden so den ganzen Tag über bestens unterhalten, sodass nicht weniger als 11 deutsche Jahresbestleistungen erzielt wurden. Sehr erfreulich war zudem, dass schon zu diesem frühen Saisonzeitpunkt etliche Normen für die WM in Osaka im September geknackt wurden. Nicht nur der DLV Präsi Prokop und der Ex 200 m Olympiasieger Frankie Frederics sahens mit Freude und Begeisterung. Dass eine 1000 Teilnehmer große Veranstaltung auch ein hochkarätiges Rahmenprogramm aufzuweisen hat, ist selbstverständlich. Die Spitze braucht die Basis, und lässt diese auch gu durchmischt ran. Von der Würzburger Leichtathletik haben sich wie so oft, nur die Aktiven des LAZ Kreis Würzburg aufgemacht, um sich mit den Besten zu messen. Die anderen Vereine glänzen lieber bei den Bezirksmeisterschaften und lassen dann den Star raus hängen. Wenn sie meinen. In der Jahresendabrechnung sind sie dann wieder auf den Plätzen finden, wo sie eigentlich hingehören. So, genug des Lobes, kommen wir nun zum realen Schweiß. Annika hat nach den 200 und 400 m Qualis für die Deutschen wieder feste trainiert und so leicht angemüdet die 200 trotzdem noch in 25,02 heruntergespult. Simone war die letzen Tage in Sachen Stabhoch weit unterwegs. Nach 4,21 m und BL in Kassel, 2 Tage später 4,20 m in Prag hat sie sich einen Wirbel verrenkt. Also schnell zum Ausrenken, Freigabe vom Doc und ab nach Regensburg. Genau 4 m sind zum Abschluss für die 5 Tagestour nicht zu verachten. Matthias sprang derweil lockere 1,80 m hoch. Nadja musste sich 75,11 s lang für die 400 m Hürden quälen. Amelie kam über 100 auf 13,46. Til vergnügte sich zum ersten Mal in dieser Saison ernsthaft mit den 400 m Hürden. Ist er zwar letztes Jahr schon oft gelaufen, aber dieses Jahr sind die 10 Hürden ein Stückchen höher. Der Kleine wird halt auch Älter. Hart ists immer wieder, die Beine nach 360 m vollen Tempo noch über die letzte 91 cm hohe Hürde zu bringen. Stolpern sollte man vermeiden, sonst hätte man sich das Gerenne zuvor auch sparen können. Die 62,02 s sind nicht von schlechten Eltern. Der Fünfer kommt dieses Jahr auch noch vorne hin. Anna kennt die vorgenannten Feinheiten mit den 10 x 71 cm ebenso. Reichlich nervös war sie schon. Seit Juli 2006 keinen Wettkampf mehr über diese Strecke. Da darf frau schon ein bisschen Respekt haben. Sollte aber nicht zu viel sein. Besonders kaputt war sie nach 67,17 s nicht. Also, das nächste Mal voll ran, dann passts auch wieder. Von wegen Neuerungen. Da hat sich Alex gedacht, lauf ich doch mal die mörderischen 400 m. So wars, glaub ich. Im Moment läuft sie eh von Bestzeit zu Bestzeit, also her mit der Stadionrunde. Ihr erster Start überhaupt über diese Distanz und gleich ne glatte 63,00. Machen sie das mal nach. Der alte Hase Elisabeth ist auf den nächsten Wettkämpfen tempotechnisch unterwegs. Die Ausdauer hat sie, also wird Tempo auf den Unterdistanzen gemacht um ein bisschen Laktat für die größeren Aufgaben zu sammeln. Den 400er brachte sie in 59,42 s hinter sich. Sehr ordentlicher Auftakt. Melli hatte leider keinen Bock auf 400 und zog lieber zu den schnellen Mädels. 100 und 200, eigentlich kein Problem, aber nach einer Woche Regenzeltlager ist man nicht mehr ganz auf der sportlichen Höhe. Die Saisonbestleistungen mit 13,16 und 27,48 zeigen, dass es noch geht. Mit einem ganz klein wenig Training ist sie bestimmt bald wieder die alte. Schön wars. Nächstes Jahr komme ich wieder. Brauche nur noch Athleten die vielleicht die 400 rennen. HG Berichte LG Regensburg (drück mich) Ergebnislink (drück mich) |
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