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Bayern Cup/München Olympiastadion mit Doppelklick Bilder vergrößern - Javascript muss angeschaltet sein - bitte warten, bis alle Bilder der Seiten geladen sind. Vorgeschichte: Bayerische Meisterschaften der Leichtathletik Teams. D.h., jede der 9 Disziplinen (100-400-1.500-Weit-Hoch-Kugel-Diskus-Speer-4x100) muss mit einem Athleten besetzt sein, die jeweils in den Einzelwettkämpfen erreichte Platzierung wird in umgekehrter Reihenfolge die Punktewertung übertragen. Die Mannschaft mit den meisten Punkten hat am Ende die Nase vorne. Es ist also wichtig, nicht den überragenden Einzelkönner im Team zu haben, sondern jede Disziplin anständig besetzen zu können. Genau das Richtige für unsere Jungs und Mädels. Auch, oder gerade nach der Trennung von der mehr oder weniger traditionsreichen LAC aus Fürth. Schauplatz der Unternehmung: München, Olympiastadion. Der Ort schlecht hin für die Leichtathletik! Wir, genauer gesagt das LAZ, sind mit einem Frauen Team und einem Team der männlichen Jugend aussichtsreich dabei. Ausflugswetter: 10 Grad und Regen, war ja schließlich Vatertag. Abfahrt früh um sechs Uhr, gähn. David eröffnet den Wettkampf mit Weitsprung. Initialzündung, denn man muss einen guten Mannschaftsstart hinlegen, Omen! Was macht er im 2. Versuch: Bestleistung mit 6,47 m. Wow! Zweitbeste Weite und satt Punkte. Dann 4.Versuch: Verletzt aufgegeben. Nein, das darf doch nicht wahr sein. Kurz nach seinem Live Interview der Gang zum Doc. Diagnose: Keine 100 m und kein Staffel mehr für ihn möglich. Herber Rückschlag für die Mannschaft. Til im strömenden Regen für die 400 aufgewärmt, Olymp hin oder her. Das Wetter hätte besser sein können. Trotzdem konnte er sich auf seiner ersten ernsthaften Stadionrunde den geschichtsträchtigen Bau komplett anschauen. Nette Erfahrung die Zielgerade herunter zu brettern, soweit es noch ging. War schon hart, die 56,19 s. Aber sonst hat sich keiner freiwillig dazu gemeldet. In der 4 x 100 m Staffel durfte er zweimal ran. Weil das erste Mal unserem kräftigen Schlussläufer der Bundestrainer mitten im Weg stand. Auch der darf das nicht, sollte er wissen. Aber was will man erwarten. Entscheidend war leider, dass unsere Jungs im Clinch mit Platz 3 lagen und sehr berechtigte Hoffnung hatten, dass es mit der Staffel auch klappt. Hätte es auch. Nur wegen dem Döskopp durften sie eben 20 Minuten später noch mal laufen, ohne direkte Konkurrenten. Wie dies ausgegangen ist können sie sich vorstellen. Da haben die Jungs den ganzen Tag tapfer gekämpft und die Verletzungsausfälle kompensieren müssen und dann zum Abschluss so etwas. Der 5.Platz in der Endabrechnung von 19 Teams klingt zwar immer noch sehr gut, aber..... . mit Doppelklick Bilder vergrößern - Javascript muss angeschaltet sein - bitte warten, bis alle Bilder der Seiten geladen sind. Nun zu den Mädels: Den Auftakt machte hier Anna mit den
Kurzhürden. Eine Woche zuvor informiert, dass sie mal damit rechnen soll, über
die 10 Hürden zu laufen, da die vorgesehene Athletin ein Wehwehchen hatte. Stichwort
Initialzündung. Sie lieferte ihren Part ganz souverän ab (besser als in SW),
den Umständen entsprechend. Ist eben nicht ihre Spezialdisziplin, aber wenn
sich keine Andere dafür bereit erklärt, muss sie halt ran. Tragik bei den 100
m: Unsere Sprinterin verletzt sich. D.h., dass auch hier für die abschließende
Staffel umgestellt werden musste. Wie gut, dass man Werfer im Team hat. Wie
auch bei den Jungs musste bei den Mädels jemand aus dem Wurfteam als Schlussläufer
ran. War schon gut anzusehen, wie Joschua bzw. Kristina mit dem Staffelholz
in der Hand abgegangen sind. Til und Anna haben den Zwei jedenfalls das gute
Stück sehr ordentlich überlassen. Elisabeth hat sich die 1.500 angetan. Weil
niemand anderes ‚ich’ geschrieen hat. Platz 3 in sehr ansprechenden 4:54,56
min und jede Menge Punkte waren ihre Beute. Richtig eng gings am Ende zu. Aber
mit einem fetten Happy End! Sie hätten mal sehen sollen, wie sich die Mädels
(und ihre zugehörigen Jungs) über die Vizemeisterschaft (von 14 Teams) gefreut
haben! Sagenhafte Leistung! Die Rückfahrt wurde dann nachts um 1.30 Uhr in Würzburg
beendet. Ein langer Tag für einen Kristallpokal! |
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