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Blonder Engel trotz in der Feggrube Wind und Wetter
Als der örtliche Reporter am Morgen des ersten Abi Tages den Sportplatz
erreichte, war ihm wohl bewusst, dass er eine ganze Stunde zu spät war. Schon
von weitem konnte er das Anfeuerungsgeschrei hören. Irgendetwas Wichtiges schien
gerade im Moment zu passieren. Nachdem er durch das Tor im Zaun gegangen war,
konnte er gerade noch einen goldenen Schweif erblicken, der von einer
unbekannten Schönen ausging. Als erstes versuchte er Alexandra Lenzen zu finden,
aber vergeblich. Doch auf einmal bemerkte er, es war Alex, die gerade 200m
gelaufen war, alleine. Wahrscheinlich hatten sich die anderen nicht getraut mit
ihr zu laufen!! Schlau von ihnen!! Trotz des Windes, der Kälte und der Uhrzeit
(9.00 A.M.) war unser blonder Engel grandios gelaufen. Mit 28,1s hatte sie die
angepeilten 15 Punkte locker in der Tasche. Glückwunsch!
Danach begann kollektiv das Warmmachen für die nächste Disziplin Weitsprung. Der
gesamte Sport-LK war beim Einlaufen und Einspringen zugange. Mal mit mehr, mal
mit weniger Erfolg. Das ein oder andere Schmunzeln konnte sich unser Reporter
doch nicht verkneifen. Das änderte sich jedoch schneller als ihm lieb war, als
er Alex in aller Ruhe im Trainingsanzug auf einem Bänkchen sitzen sah. Sie war
gerade dabei die Spikes anzuziehen, um sich mit ein bisschen Koordination
vorzubereiten. Zum Glück für sie gab es eine Vierergruppe Mädels, die schon
springen wollten und so gewann Alex noch einmal etwas Zeit. Als jedoch dann der
Rest anfangen wollte, fragte die Athletin mit der Ruhe eines Champs ihre
Lehrerin, ob sie jetzt mal einen Probesprung machen dürfe. Nach zwei
Probesprüngen, die relativ gut aussahen, begann die Abnahme. Alex war relativ
bald an der Reihe. Von großer Anspannung vor dem ersten Versuch war nichts zu
sehen. Sie lief an und flog und flog und flog und landete. Hier ist Anzumerken,
dass der Reporter noch nie so einen Flug von Alex gesehen hatte. Und die
Landung... Kommentar vom Sportlehrer: "Bei so einer Landung würde ich mir die
Knie auseinander reißen." Aber durch ebendiese gewann Alex wichtige Zentimeter.
Das Ergebnis 4,74m = 15 Punkte. Glückwunsch!! Als letzte Warmgemacht und als
Erste fertig. Von wem die das wohl gelernt hat??? Die restlichen Versuche konnte
sich die Championesse nun in Ruhe mit dem Reporter begutachten, wobei der
entzückt war, von der Frische und dem Selbstbewusstsein der jungen Frau.
Als letzte Disziplin am ersten Tag stand der Speerwurf an. Die erste kleine
Angstdisziplin unseres Engels. Nachdem sie am Wochenende in Schweinfurt leider
nicht zufrieden war, hatte sie sich viel vorgenommen. Angepeilt hatte sie 10
Punkte. Im ersten Versuch noch ein leichtes Herantasten, aber im zweiten...
...ein Anlauf, ein Wurf, ein Flug...hui, der war weit...24,84m = 10 Punkte
Glückwunsch!! Das Strahlen der Championesse, sagte mehr als tausend Worte... Die
anderen vier Versuche absolvierte sie dann ála Christina Obergföll eher nach dem
Motto "mir egal, ich hab was ich wollte".
Nochmal einen dicken Glückwunsch von mir und viel Glück beim Rest!!
Anmerkung 1: Musste Alfred Langenbrunner wirklich auftauchen und versuchen zu
coachen???
Anmerkung 2: Fabi??? Alter Säufer!
Tag 2: Alex hat sich ein schon wieder ein feines Wetterchen ausgesucht. Sollte
ja eigentlich regnen, aber wenn Engelchen schon mal fliegen...
Richtig chillig son Abi. Da mach ich auch mal mit. Beim Hochsprung stehen alle
herum, och jetzt springe ich, nein zuerst muss die andere.... .Oh gerissen, nein
war doch nur die Anlage... gültig. Muss da wohl mal mit dem regelfesten Herrn
Hartz aufkreuzen. Auf jeden Fall wurden die 1,30 nur knapp von ihr gerissen. Für
das Knappe kann sie sich halt nix kaufen, abba Ziel fast erreicht. Hoch ist eh
bäh. Ab zur nächsten Diszi. Die Kraftmeierübung war dran. Unsere Modellathletin
ist dafür wie geschaffen. Gäbe es das Kugelstoßen nicht, sie hätts erfunden,
glaub ich. Die Kugel lies sie locker und leicht bis auf 8,47 m schweben. Respekt
Astrid Alexejewitschka! Hab ich beim Zehnkampf nicht drauf gehabt, bin
allerdings auch kein Sack, oder wie der Kugelstoßer heißt. The grande Finale
rückte mit der Ausdauerdisziplin immer näher. Nicht zu lang, nicht zu kurz, das
können nur die 800 sein, trallallalala. 15 Punkte waren schon wieder als
Zielvorgabe ausgegeben. Was sonst auch Anderes? Zweimal vorher ein bisschen was
Längeres im Training gemacht. Nur so, damit der 800 Schritt intus ist. Und nun
ne feine 2:43 min. Maßarbeit. 1 Sekunde unter dem Limit. Warum mehr tun als
nötig? Die zwei Tage im Mai sind Bestens gelaufen, so soll es sein.
Fette Punktebeute! Glückwunsch!
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