Unterfränkische Langhürdenmeisterschaften Stockstadt 30.05.2006
 


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Hallo zusammen,

angefangen hat der Hürdenabend damit, dass ich wieder mal zu früh am Treffpunkt stand und wartete. Mit einer ungenauen Verspätung kam Anna mit dem Auto ihrer Eltern angebraust ( die armen Reifen ), mit im Gepäck war Verena und ein Studienkollege, welcher nach Aschaffenburg fuhr um dort an einem Fußballtraining teilzunehmen. Soweit, so gut. Auf der Autobahn hatten wir vereinzelte Probleme mit dem 5ten Gang und kleinere Staus, sind wir dann doch endlich angekommen. Als wir das Ortsschild von Stockstadt passiert hatten, hing unter dem besagten Schild ein weiteres kleines, auf welchem stand: "Tollwut gefährdetes Gebiet" - sehr aufbauend!
Gut, dann erst mal Sachen geholt und zum Tischle-wo-man-sich-anmeldet hingegangen und dann auch noch Startgebühr selbst bezahlt (stand in der Anmeldung zur DJK nix drin, also so was!!). Jupphei, eingelaufen und unterhalten und so weiter.
Dann doch endlich die "heißersehnte" Durchsage zum 400m Hürden Start und während dessen die neuen Spikes angezogen um corld-in-aktion zu machen.
Beim Steigerungen-über-die-hürden-machen fiel uns auf, dass sich auf Bahn 3 und 4 ein Hügel (Steigungsprozent undefinierbar) breitgemacht hatte, folglich durften immer nur Zweierpärchen laufen (wie nett!).
Es kam, wie es kommen musste, der Start und ich durfte als erster ran.
Anfang war zu langsam, und nun ja, ab Hürde 5 war Schluss-aus-ende im Gelände! Anna meinte es war eine 61 irgendwas (gut Harry sagt: 61,27, Besserwisser), also doch ganz passabel!
Danach wollte Verena noch eine klitze kleine Steigerung machen, bei welcher sie aber umgeknickt ist um nicht durch die Zeitmessanlage zu laufen, weil da grad Start war.
also fiel sie aus und dann blieb noch Anna zurück. sie durfte dann gegen ihre "Lieblingsfreundin" (oder war es Feindin?) laufen, im Zweierpärchen.
Ihr Lauf war gut und fast hätte Anna ihre Partnerin schon an Hürde 3 eingeholt, aber sie musste ja schneller laufen die liebe Frau Kohlmann.
Am Ende dann eine 66 gehabt, auch nich schlecht, sie war ja mit den Gedanken woanders!
Gut, äh, schlecht, weil wir dann noch Verena nach Alzenau fahren durften (sind an beiden Ausfahrten vorbei, sogar in eine rein) und haben ihr trautes Heim besucht. Folgende wichtige Orte wurden passiert, erstens, der Pinienwald, dem von Viareggio gar nicht so unähnlich, ein beheiztes Schwimmbad, welches noch nicht beheizt war, als Verena jünger war und ein riesiges Gymnasium (war wirklich riesig), mit Fußballplatz, den man nicht benutzen konnte. An unserem Zielort angekommen, sah man, dass ihr Bruder 18 geworden ist.
Nach einigen Minuten (oder waren es Stunden?) fuhren wir dann wieder Richtung Würzburg, was sehr amüsant war, zum Teil wegen einer lustigen Radiowerbung für die Rentner von morgen (sehr gewagt, die Werbung).

Tja, das war's von meiner Seite, wünsche allen eine gute nacht und bye bye.
TG