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Im Winter gibt es nicht viel Zeit zum Verdauen, da geht es
Schlag auf Schlag. Die Bayerischen Meisterschaften der Männer und Frauen sowie
der B-Jugend standen an. Wieder ein paar Unpässlichkeiten in der Frühe von wegen
Autotausch und so. Aber irgendwie sind alle angekommen. Dave testete in der
Männerklasse nur die 60 m und beendete sie auf Platz 9 in 7,35 s. Philipp
steigerte seine 60 m Zeit auf 7,61s und über 200 m wollte er eigentlich
schneller sein als die 24,89 s. Macht nix, wird scho. Til glänzt nun mit einer
guten 60 m Bestzeit: 7,68 s. Beste Voraussetzungen für die Hürdenstrecke. Da hat
dann auch alles geklappt. Bis zur 3. Hürde. Da ist er einfach stehen geblieben.
Warum? Gut, bei den Hürden kommt so was schon mal vor, dafür gibt’s die Dinger.
Schade trotzdem. Anna wollte ihren 400 m Elan gleich noch mal in der
Frauenklasse aufblitzen lassen. Dass die Konkurrenz etwas härter als in der
Vorwoche ist war klar. Aber wenn frau die ersten 200 joggt, dann ist die
Qualität der Mitstreiterinnen völlig egal. Die zweite Runde genauso schnell zu
laufen wie die erste, ist schon ne feine Leistung. Ihr Ruhepuls direkt nach dem
Lauf deckt sich zu gut mit ihrer Laufzeit: 60,50. Dass sie selbst mehr sauer als
der Coach war, spricht eindeutig für sie. Da braucht man keinen Arzt oder
Apotheker. Elisabeth ist seit Anfang des Jahres bei den richtigen Frauen
unterwegs, ist wieder aus der spanischen Sonne zurückgekehrt und sollte sich mit
den 1.500 m anfreunden. Das Erreichen der deutschen Quali war kein
unrealistisches Unterfangen. Die ersten 2 Runden waren noch ok, die dritte Runde
plötzlich nicht mehr. Ein bescheidener Kampflaufstil und den noch weitere 4
Runden durchhalten? Eli stieg aus. Sch... Halle. So schön es in Spanien war,
aber da wurde wohl zu viel Tempo gebolzt und zu wenig auf Lauftechnik von den
Coaches geachtet. So, die Einzelrennen waren nun vorbei, und es fehlten nur noch
die 4 x 400 m Staffeln. Sie ahnen es: Mit Elisabeth und Anna! Hoffentlich geht
es gut, denn die Konkurrenz ist hart, da darf keine schwächeln. Aber was soll
ich sagen, die bringen einen noch um den Verstand. Das silberne Haarshampoo für
ergrautes Haar erfüllt langsam seinen Zweck. Thanks dafür. Anna bretterte die
400 in 58,irgendwas Bestzeit und Elisabeth erledigt ebenso souverän wie die
anderen zwei Quelle Mädels ihre Aufgabe. Damit haben sie sich in der Topzeit von
3:56,84 min ihren ersten Landestitel in der noch jungen Saison 2006 gesichert.
Glückwunsch! Schluss mit dem Gezeter, es geht doch! Das nächste Berg und Tal
Wochenende war fertig. Durchatmen.
Männer
David Löhner
60 m 7,35 s
Frauen
Elisabeth Riepel
1.500 m - nach 600 m aufgegeben (war nicht ihr Tag)
4 x 400 m 3.56,84 min
1. Platz
Anna Riepel
400 m 60,50
s 5. Platz
4 x 400 m 3.56,84
min 1. Platz
Judith Tatschner
60 m 8,46 s
B-Jugend
Philipp Royé
60 m 7,61 s
200 m 24,89 s
Tilman Göbel
60 m 7,68 s
60 m Hürden - an Hürde 3 war Schluss

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