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Ergebnisbericht Bayerische A-Jugend Hallenmeisterschaften 14.01.2006
Fürth

Der nächste Marsch wurde wieder in
Fürth (der Nabel der LA Welt) bei den Bayerischen
A-Jugendmeisterschaften geblasen. David wollte die Ungereimtheiten der
letzten Wochen vergessen machen und ist entsprechend konzentriert zu
Werke gegangen. Er steigert sich bei den 60 m über Vor- und Zwischenlauf
auf gute 7,26 s. Im Endlauf wollte er es so richtig krachen lassen,
obwohl er dieses Jahr saftige Konkurrenz mit den deutschen Meistern der
vergangenen Jahre in seiner Altersklasse hat. Aber sein Vorhaben wurde
schon am Start zu Nichte gemacht. Zweiter Fehlstart, der zwar auf dem
Video nicht zu sehen war, aber trotzdem Disqualifikation, Mist. Ok, dann
eben bei den 200. Start diesmal geglückt, aber das nächste Missgeschick.
In der zweiten Kurve ist er einen Schritt auf die innere Bahn
weggeknickt (das kann bei den stark überhöhten Kurven schon mal
passieren) und ist völlig außer Tritt die letzten 60 m ins Ziel getrabt.
Die Uhren blieben bei seiner neuen Hallenbestzeit von 22,95 s stehen.
Wie gut, aber was wäre, wenn nur in China dieser blöde Sack Reis nicht
umgefallen wäre? Letzter Versuch mit der 4 x 200 m Staffel. Der Titel
ist den vier Quelle Läufern nicht zunehmen. Dave und Til waren zwei
Bestandteile der Mannschaft. Ein weiterer Fürther Mitläufer hat sich mit
dem Stäbchen am Rücken gekratzt und wollte wegen den unsäglichen
Schmerzen nicht mehr laufen. Ein weiterer Ersatzläufer durfte laut
Quelle Chefanweisung nicht laufen, ergo musste die Staffel gecancelt
werden. Titel ade. Der spätere Sieger hat in einer völlig indiskutablen
Zeit den Titel geschenkt bekommen. Die haben sich vielleicht gefreut.
Das Mädelsfähnchen hielten Helena und Anna hoch. Helena übersprang mit
dem Stab 2,70 m und landetet damit direkt auf Platz 5. Anna hatte eine
Rechnung mit der Stadionrunde (im Winter sind es zwei) offen. Die
Meldezeiten ihrer Mitläuferinnen waren zu schlecht, sodass von
vorneherein klar war, dass sie alleine für Tempo sorgen musste. Dabei
zeigte sie keine Angst vor großen Aufgaben und legte von Beginn an ein
erstklassiges Tempo vor. Belohnt wurde sie mit einer neuen Bestzeit von
59,77 s und in der Endabrechnung mit Platz 4. Wieder war so ein
Wochenende vorbei. Eigentlich ganz gut, aber ... Früher war einfach
alles besser.
David Löhner
60 m
7,26 s
im Vorlauf; im Endlauf wegen 2. Fehlstart disqualifiziert
200 m
22,95 s
5. Platz
Tilman Göbel
60 m
7,88 s
Anna Riepel
400 m
59,77 s
4. Platz
Helena Osthoff
Stabhoch
2,70 m
5. Platz
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