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Schweinfurt wie es leibt und lebt. Da haben wir wochenlang
bestes Wetter mit Sonne, Grill und ausreichend Flüssigkeiten und sobald die
Bahneröffnung in Schweinfurt auf dem Wettkampfplan steht, muss es regnen. Hey
ihr Schnüdel, Showdown hat nix mit Shower zu tun! Als wir uns auf den Weg
machten, sah es wettermäßig noch recht verheißungsvoll aus. Hätte uns eigentlich
klar sein sollen, das die nie, im Gegensatz zu uns, die Verheißung nen ganzen
Tag durchhalten können. Naja, können nix dafür, sind halt so. Neben dem, dass
wir im großen Stil geglänzt haben, muss ich noch erwähnen, dass diesmal die
Organisation voll gut war. Zeitplan, Kampfgericht, Kuchen. Alles bestens. Nur
die frisch sanierte Laufbahn war nicht der Knaller. Die hatte eher was Weiches
an sich, so in Richtung softig. Dadurch war auch klar, dass es noch ein bisschen
dauert bis die Bahn wieder schnelle Zeiten zulässt. So, nun haben wir auch das
Thema Entschuldigung/Ausreden durch und kommen nun zum eigentlichen Zweck
unserer Reise: Sport!
Als Erste wollte sich Anna betätigen. Am Vorabend schnell noch das Laufen über
die Kurzhürde geübt (nach monatelanger Pause), und flugs gleich die 100 m Hürden
angepackt. Blitzsauber ist sie gelaufen. Halt nur im 4er. Ohne Training geht
eben nicht mehr. Über die 100 hat sie wegen dem winterlich fehlenden
Sprinttraining noch ein paar Defizite. Die gehören in Kürze sicher der
Vergangenheit an. Die 200 mit 27,49 s waren dann schon wieder mehr im
sehenswerten Bereich. Melli kam nur kurz zur 100 m Stippvisite und beeilte sich
auch recht artig um schnellstmöglich wieder beim Feiern sein zu können. 13,22 s
auf dieser Bahn zum Saisonauftakt, alle Achtung. Unser fliegender Engel sollte
sich wegen dem in Kürze anstehenden Abi mehr ihrer technischen Seite widmen. Mit
dem Speer hat es erst im fünften Versuch halbwegs so geklappt, wie sich das der
Coach vorgestellt hat. Aber da musste Alex schon zum Weitsprung abheben. Hier
kam sie gleich ab dem ersten Sprung gut zurecht und steigerte sich auf glatte 15
Punkte! Mehr wollten wir eh nicht. Der Hochsprung wurde durch den schon
angesprochenen Shower begleitet. Diese Disziplin ist nicht so ihr Ding (eine
Macke braucht der Mensch) und deswegen sollte es nur ein bisschen Schere sein.
Die Höhe von 1,30 m knapp gerissen und das nach Regensprüngen und
Regenunterbrechungen. Das passt schon.
Nach dem David voll den Abi Stress hat, rödelte er lieber zu Hause vor seinen
Büchern. So hielten Til und Fabian zusammen das Jungsfähnchen hoch. Die 400 m
Hürden haben gerufen und Til hat als erster sein Fingerchen gehoben. Pech. So
durfte er sich zur Erlangung einer gesteigerten Grundschnelligkeit auf der 100
und 200 m Strecke beweisen. Versucht hat er es, aber zufrieden war er nicht.
Voll den guten Laufstil hat er drauf, allein die Zeiten war nicht das Gelbe vom
Ei. Aber so wie es aussieht kann er dieses Tempo über die lange Hürdenstrecke
bis ins Ziel durch laufen. Und das ist ja das was wir wollen. Ich werde wieder
berichten. Fabian hat sich letzte Woche beim grandiosen Staffelfinale eine
leicht Muskelverhärtung zu gezogen. Die hatte sich trotz eisenhartem
Nichttrainieren nicht entscheidend gebessert. Aber was die Anderen können, kann
er auch. Nach 50 m lag die Dauerbürste noch ganz vorne im Feld, aber wenn die
Gesundheit nicht mitspielt, dann biste machtlos. Austrudelnd kam er noch auf ne
12,53 s. Zum Tagesabschluss lies er noch den Speer dran glauben. Leicht humpelnd
kratzte er noch an den 40 m und sollte ganz zufrieden sein. So trollte sich der
wunderschöne Tag in die Nacht hinein und wir fuhren glücklich und zufrieden nach
Hause zurück.
Randerscheinungen: Thomas Hornung vertrat mit seinen kurzen Jungs recht
erfolgreich die LAZ Schülerfarben. Joschua warf mit Vielem um sich und das ganze
Zeug so nebenbei auf neue Bestleistungen und Lucia wollte in erster Linie ein
paar Leute zum Smalltalk treffen. Nach dem die alle aber schon fort waren, hat
sie halt dann Diskus weggeworfen.
Ergebnislink (drück mich)
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