Deutsche Jugendmeisterschaften vom 21. – 23.07.2006 in Wattenscheid
 

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Dieses Jahr hatte sich nur ein kleines Team von uns für die Deutschen Jugendmeisterschaften qualifiziert. Unsere altbekannte Elisabeth ist der Jugendklasse entwachsen und Sprintsternchen David war zum ungünstigsten Zeitpunkt verletzt. Er kommt zwar immer besser in Tritt, aber für die Quali hats nicht ganz gereicht. Alle Last lag somit auf Philipps und Annas Schultern. Unser männlicher Vertreter durfte in der 4 x 100 m Staffel mit 3 weiteren Quellejungs aus Fürth ran. Auf Grund der großen Entfernung und einigen organisatorischen Mängeln wurden in dieser Saison kaum Wechsel in dieser Besetzung geübt. Philipp wurde auf den Startläufer getrimmt. Ok, gute Idee wegen den wenigen geübten Wechseln. Kurz vor dem Vorlaufstart hat ein Mitläufer das Jammern angefangen: ,Ich will auch mal Start laufen.’ Dann wurde 10 min vor dem Start die Staffel umgestellt, Philipp durfte auf Position 2 laufen, und was sag ich: Der ,Ich will auch mal’-Starter versiebt den Wechsel. Aus und vorbei. Endlauf war klare Sache, ein Medaille im Endlauf absolut drin. Frag mich nur, warum die Quellechefcoaches diese Spielchen mitgemacht haben. Von wegen Chefcoach: David sollte in der Staffel der Größeren laufen. Nur hat es niemand ihm oder seinem Trainer gesagt. So ist er in Wü geblieben. Riechen können wir halt noch nicht. Sollten aber vielleicht auch mit Geruchstraining anfangen, dass diese Missverständnisse mit der Konzernleitung nicht mehr vorkommen. Doof nur, dass Platz 1 –3 sehr realistisch war. Für die verkorkste Saison von Dave wäre das ein sehr guter Abschluss geworden. Nun ja.
Zu Anna: 400 m Hürden. Einmal im Kreis herum und 10 x anständig das Bein heben. Angereist ist sie mit einer erstklassigen Bestleistung, die im Vorjahr zu Platz 9 gereicht hätte. Erwartungen! Aber dieses ist Jahr alles anders. Das allgemeine Leistungsniveau auf der langen Hürdenstrecke ist extrem angestiegen. Fit war Anna vor dem Start, vielleicht zu fit. Im Rennen war sie an den ersten 5 Hürden immer einen Tick zu nah, und musste daher jedes Mal trippeln. Das kostet Zeit und bringt einen aus dem Rhythmus. Etwas entnervt ist sie im Ziel angekommen. Mittlerweile ist sie auf dem besten Weg, um einen kompletten Schritt zwischen den Hürden einzusparen. Sie ist aber erst auf dem Weg, und bei einer Deutschen fangen wir nicht kurzfristig mit neuen Experimenten an. Ihre Endzeit von 65,28 s ist für den Lauf in Ordnung, aber sie war halt auch schon schneller. Alles in Allem: Die Fahrt hat sich gelohnt!